15 Minuten Ein kurzes Gespräch, und Sie wissen, ob wir zu Ihrer Kanzlei passen. Erstgespräch buchen

Erstgespräch

Ratgeber für DATEV-Kanzleien: DATEV Unternehmen online eingeführt und trotzdem Belegchaos? Das hilft.

Unternehmen online ist da, die Belege kommen trotzdem per WhatsApp und Post. So bringen Kanzleien Mandanten auf einen festen Belegweg und ihr Team zur Automatisierung.

Von Rafael Katschmar, Geschäftsführer KanzleiStandard. 7 Jahre Kanzleipraxis, zuletzt Leitung der Digitalisierungsabteilung einer Steuerkanzlei. Stand: November 2026

Das Wichtigste in Kürze

Es fehlt selten am Programm, sondern an einem verbindlichen Weg, den alle kennen. Sortieren Sie die Mandanten nach Aufwand, legen Sie je Mandant einen Belegweg fest und nutzen Sie die automatische Beleg­anforderung. Ein gemeinsames Seminar und eine monatliche Lerndatei-Quote bringen das Team zur Automatisierung.

Die meisten Kanzleien haben DATEV Unternehmen online längst eingeführt. Trotzdem kommen Belege weiter über WhatsApp, Post und E-Mail, das FiBu-Team telefoniert jeden Monat denselben Mandanten hinterher, und von der versprochenen Entlastung ist wenig zu spüren.

Das liegt selten am Programm. Es fehlt ein verbindlicher Weg, den alle kennen und einhalten.

Warum die Einführung allein nicht reicht

  • Mandanten wurden nie richtig in den Ablauf eingewiesen.
  • Für neue Mandanten gibt es keinen festen Start, der Belegweg wird erst Monate später nachgezogen.
  • Lerndateien und Automatisierungsservices bleiben ungenutzt.
  • Jeder Mitarbeiter arbeitet anders, weil es keinen Standard gibt.

Schritt 1: Mandanten sortieren

Nicht jeder Mandant muss gleichzeitig umgestellt werden. Sortieren Sie nach Aufwand und Bedeutung: Bei wem kostet der Belegweg heute am meisten Zeit? Wer macht wahrscheinlich gut mit? Dort beginnen Sie.

Die Auswertung zeigt auch, bei welchen Mandanten sich der Aufwand nicht lohnt und welche Sie neu bepreisen sollten.

Schritt 2: Einen festen Belegweg festlegen

Legen Sie je Mandant fest, wie Belege in die Kanzlei kommen, und nennen Sie einen Weg. Die automatische Beleg­anforderung übernimmt das monatliche Nachfragen, damit das Team nicht mehr selbst hinterhertelefonieren muss.

Wichtig ist eine verständliche Einweisung. Die Mandanten müssen wissen, was wann gebraucht wird und warum sich der Aufwand auch für sie lohnt.

Schritt 3: Das Team zur Automatisierung bringen

Viel Potenzial steckt in den Lerndateien. Ob sie genutzt werden, hängt oft von einzelnen Mitarbeitern ab. Zwei Dinge helfen:

  • Ein gemeinsames Seminar, damit alle gleich arbeiten.
  • Eine monatliche Quote je Mitarbeiter: Wie viel wird automatisch gebucht, wie viel von Hand? So sehen Sie, wo noch Unterstützung nötig ist.

Schritt 4: E-Rechnung gleich mitdenken

Die E-Rechnung steht bei Ihren Mandanten ohnehin an. Nutzen Sie die Umstellung, um auch den Belegweg sauber aufzusetzen, statt zwei Projekte nacheinander zu führen. Welche Fristen gelten und wie Sie Ihre Mandanten sortieren, steht im Ratgeber E-Rechnung in der Steuerkanzlei.

Schritt 5: Aufräumen

Stimmen Verrechnungskonten und OPOS-Listen nicht, trägt die neue Automatisierung die alten Fehler weiter. Planen Sie das Aufräumen mit ein.

Häufige Fragen

Brauchen wir dafür zusätzliche Software?

Meist nicht. Der größte Teil lässt sich mit dem umsetzen, was in Ihrer DATEV-Arbeitswelt schon vorhanden ist.

Was passiert mit Mandanten, die nicht mitziehen?

Eine gute Einweisung löst vieles. Bleibt der Aufwand trotzdem hoch, ist das ein Thema für die Preisgestaltung.

Nächster Schritt

Im Erstgespräch schauen wir, wo bei Ihnen die meiste Zeit verloren geht und welche Mandanten zuerst drankommen sollten.

Mehr dazu auf der Seite Finanzbuchhaltung digitalisieren.

In 15 Minuten wissen Sie, ob wir zu Ihrer Kanzlei passen

Sie schildern kurz, wo es hakt, und wir sagen Ihnen offen, ob und wo wir helfen können. Kostenlos und unverbindlich.

Erstgespräch buchen